Das Gelbe vom Ventoux. Die Renaissance der päpstlichen Safranfelder

Vermutlich brachten Kreuzritter den Safran auf dem Rückweg vom Heiligen Land in das provenzalische Vaucluse. Im 14. Jahrhundert – während des „babylonischen Exils“ der Päpste in Avignon – gewann der Anbau des violetten Krokus (crocus sativus) eine große wirtschaftliche Bedeutung. Die intensive Kultur ernährte im 17. Jahrhundert noch 160 Safranbauern am Fuß des Mont Ventoux, bis der Safran im 19. Jahrhundert schließlich ganz aus der Region verschwand.
Heute findet rund um den Mont Ventoux eine Renaissance für die teuerste Gewürzpflanze der Welt statt. In vier Betrieben wird wieder Safran angebaut, zwei davon können besucht werden: Weiterlesen